Aggression

 

„Wenn schlechte Eigenschaften zur Gewohnheit werden, ist es Zeit die Voraussetzungen zu ändern.“

Kapitän Blaubär

 

Es gibt wohl kaum ein Thema welches Hundehalter so sehr bewegt, wie die Aggression. Als Hundetrainer möchte ich helfen, die Ursachen von aggressiven Verhalten zu verstehen und so diese Probleme zu überwinden.

Nur äußerst selten handelt es sich um Verhaltensstörungen. Vielmehr sind es Frustration und Dominanz des Hundes, was zum Knurren und Zähne zeigen führt. Die Ursachen sind oft hausgemacht. Mangel an Bewegung und das Fehlen einer ruhigen, durchsetzungsfähigen Führung.

Aggression bei Hunden
 

 

Kampfhunde!?

Ich höre oft von Leuten, dass Aggression ein Problem bestimmter Rassen sei. Das ist falsch! Jede Rasse und jeder Hund kann Probleme verursachen. Der Unterschied zwischen einem Chihuahua und einem Pitbull liegt allein darin, dass ein starker Hund den proportional größeren Schaden verursachen kann.

Es ist wichtig, um die spezifischen Eigenarten, Ausdrucksformen und Verhaltensmuster zu wissen. Vertreter starker Rassen wie Cane Corso, Mastiff und Dogo´s sind äußerst kraftvoll und können, sollten sie unausgeglichen sein, schwere Verletzungen verursachen. Gerade solche Hunde brauchen eine stabile Mensch-Hund-Beziehung. Ein Kauf der Mode wegen, des Aussehens oder aus falschem Prestige sind das Rezept für Katastrophen.

Angstaggressive Hunde

Hunde die aus Angst zu aggressiven Verhalten neigen, fehlt es oft an Einschränkungen. Grenzen schaffen Sicherheit.

Regeln schaffen Vertrauen. Ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Therapie ist ausreichend Bewegung. Nur wenn der Kopf des Hundes frei ist von überflüssiger Energie, kann man zur Seele vordringen. So wird auch das herzliche Lob angenommen.

Aggression bei Hunden

Intoleranz

Als soziale Beutegreifer brauchen Hunde eine klare Rudelstruktur. Nur wer in Krisensituation ruhig und bestimmt bleibt, wird als Leader anerkannt. Es ist eine selbstlose und instinktive Rolle. Als Mensch muss man sich die Loyalität seines Hundes erarbeiten.

Durch Respekt, Vertrauen und Zuneigung. Sobald der Hund diese Führung erfährt, wird er seine intolerante Einstellung gegenüber Artgenossen einstellen. Ein harmonisches Miteinander wird eure gemeinsame Zeit bestimmen.

In meiner Tätigkeit als Hundetrainer und Hundepsychologe beginne ich stets mit der Schulung des Halters. Ich helfe dem Menschen sich als Leader zu etablieren und das Tier in seinem Hund zu verstehen. Dies ist entscheidend für die erfolgreiche Rehabilitierung und das Überwinden alter Probleme. Änderst du dein Verhalten, wird dir dein Hund folgen.